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Wie baue ich einen Bumerang |
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Als Hilfsmittel werden benötigt: eine Laub- oder Stichsäge, eine Raspel, eine Feile, 80er und 180er Schleifpapier, 2 Schraubzwingen, eine Tischkante, Bleistift, Pinsel, Grundierung und Lack . Beim Einsatz von elektrischen Maschinen wie Bandschleifer oder Powerfeile ist eine Schutzbrille, beim Bearbeiten von GFK oder Pertinax zusätzlich eine Feinstaubschutzmaske dringend empfohlen. Als Vorlage dient ein Bauplan mit der Form und dem Profil eines Bumerangs. Soll ein Linkshänder- nach einem Rechtshändermodell gebaut werden oder umgekehrt, muß der Bauplan spiegelverkehrt auf die Holzplatte übertragen werden. An einer Standardform möchte ich nun die einzelnen Arbeitsschritte erklären. 1.Die Seite der Holzplatte als Oberseite für den Bumerang auswählen, die am Rand nach oben gewölbt ist. Dadurch soll gewährleistet werden, daß der Bumerang zunächst keine negative Biegung (dazu später mehr) erhält.
Die Bumerangform so auf die Holzplatte zeichnen, daß die Maserung von einem Flügelende zum anderen verläuft. Dies erhöht die Bruchfestigkeit des Bumerangs. 2.Mit der Laub- oder Stichsäge den aufgezeichneten Bumerangrohling aussägen. 3.Das Profil auf den Rohling aufmalen
4.Den Rohling mit Schraubzwingen an einer Tischkante befestigen. 5.Mit Raspel und Feile das gewünschte Profil herausarbeiten. Dabei sollte die Stirnkante rund und die Schrägkante gerade gearbeitet sein.
6.Erst mit 80er, danach mit 180er Schleifpapier den Bumerang feinschleifen. 7.Den fertigen Bumerang mit Holzgrundierung (am besten ist Schnellschleifgrundierung) bestreichen. Nach dem Trocknen nochmals mit feinem Schleifpapier abschleifen. Je nach Wunsch mit farblosem oder farbigem Lack überlackieren. 8.Jetzt kann der Bumerang eingeworfen werden. Eventuell muß er noch nachprofiliert werden. |
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In den meisten Fällen wird von der Mitte des Platzes aus geworfen. Zum Feststellen der Windrichtung stellt man ein Windfahne (s. Kapitel Zubehör) auf oder wirft etwas Gras in die Höhe. Bei zu starkem Wind (etwa ab Windstärke 4, vgl. Tabelle) sollte das Werfen besser vertagt werden. |
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| Wurfanleitung | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Zubehör | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Außer den Bumerangs gibt es eine ganze Reihe nützlichen Zubehörs, das die in keiner Tasche fehlen sollte:
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Der Bumerang verliert an Drehung:
Der Bumerang fliegt parallel zum Boden weg, steigt dann steil auf und stürzt unkontrolliert ab:
Die Flugbahn ist kreisförmig, der Bumerang setzt aber unterwegs auf:
Der Bumerang landet zu weit rechts vom Werfer:
Der Bumerang landet zu weit links vom Werfer:
Der Bumerang landet zu weit vor dem Werfer:
Der Bumerang landet zu weit hinter dem Werfer :
In der ersten Hälfte der Flugbahn steigt der Bumerang auf, stürzt dann aber in der zweiten Hälfte ab:
In der ersten Hälfte der Flugbahn fliegt der Bumerang knapp über dem Boden, steigt dann aber in der zweiten Hälfte hoch an:
Der Bumerang legt sich nicht flach, dreht sich sogar andersrum:
Die Flugbahn des Bumerangs sieht in der Schlußphase aus wie "S" (vgl. mit vorhergehenden Punkt):
Der Bumerang macht eine kreisförmige Flugbahn, bleibt über dem Werfer stehen und rutscht dann zum Flugbahnmittelpunkt ab :
Der Bumerang fliegt in der Schlußphase noch einige Extra- Schleifen:
Fortgeschrittene Werfer setzen die oben genannten "Fehler" öfter gezielt ein, um deren Auswirkungen innerhalb einer bestimmten Situation (z.B. Wettkampf) zu nutzen. Was als "Fehler" bezeichnet wird, ist daher subjektiv und hängt davon ab, ob ein Wurf für den Einzelnen erfolgreich war oder nicht.
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