Europa

Älteste Belege (Felsmalereien) für den Gebrauch des Wurfholzes gibt es aus dem Jungpaläolithikum (ca. 5000-1800 v.Chr.); ab da durchgängig vorhanden bis in die vorchristliche Antike:

Im kretisch-minoischen Kreis ( ca. 2000 v.Chr.): Würdezeichen militärischer Führer. In Griechenland gebräuchliche Waffe mit der Bezeichnung „Lagobolon" = Hasenschläger, Hasenwerfer.

Für die Römer (ab ca. 500 v.Chr.) ist der Gebrauch des Wurfholzes nicht bezeugt, allenfalls bei der Landbevölkerung zur Hasenjagd. Bei der Cateia scheint es sich um eine gekrümmte Waffe mit der Eigenschaft des Wiederkehrens - also um einen Bumerang - gehandelt zu haben, die von Galliern & Teutonen (ab ca.100 n.Chr.) gebraucht wurde.

Für den Norden ist das Wurfholz für die Vogeljagd nachgewiesen, etwa zur Zeit der Goten (ab ca. 100 n.Chr.).

Nordskandinavien: Wurfholz seit der Jungsteinzeit (ca. 5000 v.Chr.) bekannt.

Ural: Funde aus der Zeit von 2000 v.Chr

Polen: Wohl ältester Fund aus der:
"Olazowa-Höhle" in den "Polnischen Karpaten"
Deutschland: Bumerang-Fund in den:
Elbschottern bei Magdeburg (ca.800-400 v. Chr.)
Die Herkunft des Wurfholzes ist ungeklärt. Eine Übertragung aus außereuropäischen Kulturen ist unwahrscheinlich, jedoch ist eine Beeinflussung aus dem alten Orient (Vorderasien) anzunehmen.